07.11.2026
20:00 Uhr
Hämer-Buro-Bau
(Festsaal)
Stromlos Bigband (Leitung: Robert Aichner), Jazzförderpreisverleihung, Moderation: Booty Carrell & Fadime Gültekin
Die Ingolstädter Jazztage eröffnen zum dritten Mal mit ihrem „Grand Opening“ – einem Abend mit Gala-Charme, der bewusst entspannt bleibt. Zwischen Glamour und lässiger Attitüde entsteht ein Auftakt, der festlich wirkt, ohne steif zu sein.
Durch den Abend führen Sebastian Reier (besser bekannt als Booty Carrell) und Fadime Gültekin. Reier ist Schauspieler und Performer, u. a. an den Münchner Kammerspielen, und zugleich als DJ eine eigene Marke: Booty Carrell forscht in den Weiten des Vinyls, spürt der zweiten Welle musikalischer Globalisierung nach und verbindet regionale Traditionen mit westlichen Einflüssen. Seit Jahren bringt er diese Sounds auf Europas Tanzflächen.
An seiner Seite: Fadime „Fadi“ Gültekin vom Stadtensemble Ingolstadt und Teil der Critical Friends. Sie kuratierte „Istanbul“ mit und spielte „Rüya“ in „Lücke zum Glück“. Als Netzwerkerin setzt sie sich für Diversität und Pluralismus ein – und versteht sich augenzwinkernd als „Ziehkind“ von Sebastian Reier. In ihrer Arbeit verbindet sie persönliche Perspektiven mit gesellschaftlichen Fragen.
Das musikalische Herzstück bildet die Stromlos Jugend Bigband der Kunst- und Kulturbastei unter der Leitung von Robert Aichner. Das preisgekrönte Ensemble vereint junge Jazzmusiker*innen zwischen 12 und 27 Jahren und arbeitete bereits mit Dozent*innen wie Harald Rüschenbaum, Julian Ritter oder Jörn Marcussen-Wulf. Regelmäßige Konzertauftritte und Workshop-phasen prägen die kontinuierliche Entwicklung der Band.
„Community Music“ setzt in diesem Jahr einen Akzent: Ein Aufeinandertreffen von Hip-Hop und Jazz verspricht neue Impulse. Höhepunkt ist die Verleihung des Jazzförderpreises – inklusive musikalischem Beitrag der Preisträgerin oder des Preisträgers.
Jazztage 2026_Stromlos Bigband © Markus Schuster
08.11.2026
11:00 Uhr
MATTHÄUS
Kirche St. Matthäus
BATTER MY SOUL – Good Ones
20 Jahre Batter my Soul bei den Ingolstädter Jazztagen.
Zum Jubiläum wieder die Urbesetzung von 2006 in der Matthäus-Kirche: Gerhard Schmidt an der Gaston-Kern-Orgel und Tom Diewock an den Drums. Good Ones.
Und an die Good Ones aus zwei Jahrzehnten reihen sich neue Arrangements, Improvisationen und Kompositionen: Bach – Mozart – Beethoven, Choral – Kantate – Symphonie — immer gilt: Alles ist Jazz. Als hätte es die Musik immer schon darauf angelegt, im Jazz zu landen.
Die beiden Musiker, die ihre einzeln bereits raumfüllenden Instrumente perfekt beherrschen, spielen kongenial zusammen.
Jazz-Liturgie wie immer von Dekan Thomas Schwarz.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenfrei.
Jazztage 2026_Batter my Soul © Tom Diewock
08.11.2026
18:00 Uhr
ORCHESTER
Kirche St. Augustin
„MEMENTO“ – Sebastian Studnitzky mit der Kammerphilharmonie Ingolstadt
Die Kammerphilharmonie Ingolstadt steht für eine außergewöhnliche Verbindung von Tradition, Wandel und kultureller Offenheit. Hervorgegangen aus dem 1961 in Tiflis gegründeten Ensemble, ist der Klangkörper seit 1990 in Ingolstadt beheimatet und prägt seither das Musikleben der Region nachhaltig.
Mit einem Repertoire von Barock bis Moderne, internationaler Konzerttätigkeit und zahlreichen Bildungsprojekten verbindet das Orchester künstlerische Exzellenz mit gesellschaftlichem Engagement. Seine Geschichte als Ensemble im Übergang zwischen Kulturen verleiht ihm bis heute eine besondere Identität – klanglich flexibel, stilistisch offen und geprägt von hoher kammermusikalischer Präzision.
Auch Sebastian Studnitzky bewegt sich souverän zwischen den musikalischen Welten. Als Trompeter und Pianist verbindet er Jazz, Klassik und elektronische Einflüsse zu einer eigenständigen Klangsprache. International gefragt, arbeitete er u. a. mit Künstlern wie Nils Landgren oder Wolfgang Haffner und wurde als einziger deutscher Musiker sowohl mit dem ECHO Jazz als auch dem OPUS Klassik ausgezeichnet. Sein Spiel zeichnet sich durch Klarheit, emotionale Tiefe und eine reduzierte, zugleich hoch expressive Formsprache aus.
Mit „MEMENTO – orchestral experience“ treffen beide Klangkörper bei den Jazztagen aufeinander. Studnitzkys Werk entfaltet sich im Spannungsfeld von komponierter Struktur und improvisatorischer Offenheit: Minimalistische Motive, fragile Klangflächen und subtile Grooves verbinden sich mit orchestraler Dichte zu einem vielschichtigen Ganzen. Gemeinsam entsteht eine Musik, die Genregrenzen hinter sich lässt und im Dialog zwischen Solist und Orchester eine eindringliche, zeitgenössische Klangwelt formt.
Jazztage 2026_Sebastian Studnitzky © Kay Strasser
08.11.2026
20:00 Uhr
SZENE
KUBI – Kultur-
und Bildungs-
rathaus
Young Jazz Session
In diesem Format präsentieren junge Musiker*innen sowie etablierte Jazzmusiker*innen und Jazzförderpreisträger*innen ihr Können und geben einen Einblick in die lebendige regionale Nachwuchsszene.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenfrei.
09.11.2026
20:00 Uhr
CONCERT I
Hämer-Buro-Bau
(Festsaal)
Landgren / Wollny / Danielsson / Haffner
Das erste Grand Concert gestalten Landgren / Wollny / Danielsson / Haffner. Das Debüt der deutsch-schwedischen Supergroup wurde 2019 zur erfolgreichsten Jazzeinspielung in Deutschland – getragen von vier eigenständigen Persönlichkeiten, die den europäischen Jazz seit Jahren prägen.
Nils Landgren gilt mit seinem unverwechselbaren Ton und großer stilistischer Offenheit als einer der international erfolgreichsten Jazzmusiker Skandinaviens. Pianist Michael Wollny zählt zu den einflussreichsten Stimmen seiner Generation und verbindet Virtuosität mit experimenteller Neugier. Lars Danielsson steht für lyrische Tiefe und einen charakteristischen, warmen Klang, während Wolfgang Haffner als einer der vielseitigsten europäischen Drummer mit untrüglichem Gespür für Groove und Dynamik gilt.
Gemeinsam entfalten sie eine Musik, die stilistische Grenzen spielerisch überschreitet. Jazz trifft auf Pop, Improvisation auf klare Form, energetische Verdichtung auf große klangliche Weite. Das Repertoire aus eigenen Kompositionen und neu gedachten Klassikern dient dabei vor allem als Ausgangspunkt für ein hochflexibles Zusammenspiel, das von Spontanität und gegenseitigem Vertrauen lebt.
So entsteht ein Sound, der gleichermaßen zugänglich und komplex ist – geprägt von vier unverwechselbaren Handschriften, die sich im gemeinsamen Spiel zu einer intensiven, lebendigen Einheit verbinden.
Jazztage 2026_Landgren, Wollny, Danielsson, Haffner © ACT Harald Nilsson
10.11.2026
20:00 Uhr
SZENE
Kulturzentrum
neun
Jazzförderpreisträgerkonzert
Die Preisträgerin oder der Preisträger werden zeitnah bekannt gegeben.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenfrei.
11.11.2026
20:00 Uhr
CONCERT II
Kulturzentrum
neun
The Notwist / Bella Wakame (support)
Im Kulturzentrum neun findet das zweite Grand Concert statt. Der Abend beginnt mit dem Berliner Duo Bella Wakame: Perkussion und modulare Synthesizer treffen auf einen Sound zwischen Experiment, Groove und schwebender Präzision – ein konzentrierter Einstieg in offene Klangräume.
Mit The Notwist öffnet sich anschließend ein Werk, das Melancholie und Optimismus in komplexe, zugleich zugängliche Songs übersetzt. News from Planet Zombie verbindet fragile Intimität mit eruptiver Energie, aufgenommen in München, geprägt von einem Arbeiten im Kollektiv: Markus und Micha Acher, Cico Beck sowie ein erweitertes Ensemble aus Theresa Loibl, Max Punktezahl, Karl Ivar Refseth und Andi Haberl.
Die Musik entsteht im Spannungsfeld von Improvisation und Struktur, von lokalem Raum und globaler Perspektive. Songs wie „Teeth“, „X-Ray“ oder „Propeller“ entfalten eine Dynamik, die sich stetig verschiebt – zwischen Zerbrechlichkeit und Verdichtung, Erinnerung und Gegenwart. Zwei ausgewählte Coverversionen erweitern das Album um poetische Fremdspuren.
Ein Abend für offene Ohren – und für Musik, die sich dem Festgelegten entzieht.
Jazztage 2026_The Notwist © Bernd Hofmann
12.11.2026
19:00 Uhr
DEN KNEIPEN
Innenstadt
16 Acts in 10 Locations der Altstadt
„Jazz in den Kneipen“ ist eines der Highlights der Ingolstädter Jazztage. Es spielen 16 Acts in 10 Locations der Altstadt und zeigen die ganze Bandbreite von Jazz bis weit darüber hinaus.
Mit dabei sind: Backstage Restaurant, das „Mo“ – Neue Galerie, Amal goes Diagonal, Neue Welt, ZWØLF by Yankee&Kraut, Tagtraum, Rosengasse 2, Weinraum, Städtische Galerie im Theater und Griesmüllers Altstadtbrauerei – überall gibt es Neues zu entdecken.
Es spielen: Cosmica Bandida, Lisa Wahlandt & Band, Adam Ben Ezra Duo, Syncopa, Sufi Dub Brothers, REG10N, Kildan World Project, Ida Valentina Trio, Ellie Harris (form of four), DJ Allynx, Johannes Enders Quartett, O-H-R, Thomas Stieger & Band, Benedikt Streicher Quartett feat. Mishell Ivon, NYMMER Band und Joshua Milo & Band.
Der Abend steht für Vielfalt, Energie und musikalische Neugier – gekrönt von einer mittlerweile legendären Aftershow-Party.
Die einzelnen Auftrittszeiten der Bands werden zeitnah auf der Homepage des Kulturamts bekannt gegeben.
Jazztage 2026_Jazz in den Kneipen © Christian Pacher
13.11.2026
18:30 Uhr
Schalterhalle
Sparkasse
Ingolstadt Eichstätt /
Hauptstelle Ingolstadt
Workshop-Abschlusskonzert
Am Mittwoch, 11. November, startet der Workshop „Jazz an den Schulen“, der bis zum Freitag, 13. November, läuft. Unter Anleitung erfahrener Musiker*innen können Teilnehmende selbst aktiv werden und ihre musikalischen Fähigkeiten erweitern. Was die Nachwuchstalente in diesen drei Tagen gelernt haben, präsentieren sie heute, am letzten Workshoptag, in einem Abschlusskonzert.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenfrei.
Jazztage 2026_Alex Parzhuber © Andreas Kerschgens
13.11.2026
19:00 Uhr
Hämer-Buro-Bau
(Festsaal, Foyer,
Backstage Restaurant)
CHRIS MINH DOKY & THE NOMADS feat. Chris Minh Doky, Till Brönner, Manu Katché, Simon Oslender / DJ Allynx / heavytones / Electro Deluxe / Nik Bärtsch´s Ronin / Ida Sand & Magnus Lindgren / Peki Momés / Robinson Khoury MŸA
Die legendäre Jazzparty der Ingolstädter Jazztage wird 2026 zu einem Abschied voller Glanz: Bevor der Hämer-Buro-Bau seine Türen schließt, verwandeln sich Festsaal, Foyers, Backstage und Galerie ein letztes Mal in vibrierende Klangräume.
Acht Acts sorgen für einen Abend zwischen Jazz, Groove und elektronischen Sounds. Erleben Sie die einzigartige Nähe von Publikum und Künstler*innen – intensiv, urban und unvergesslich. Jetzt Tickets sichern und Teil dieses besonderen Moments werden!
Festsaal, Foyers, das Restaurant Backstage und die Städtische Galerie im Stadttheater – in der parallel das jazz:lab stattfindet – werden zur Bühne einer rauschenden Huldigung an Musik, Architektur und urbane Kultur. Nirgendwo sonst begegnen sich Künstler*innen und Publikum so unmittelbar.
Insgesamt werden acht faszinierende Formationen den Partyabend gestalten: Nik Bärtsch´s Ronin, Electro Deluxe, heavytones, Ida Sand & Magnus Lindgren, Peki Momés, DJ Allynx, Robinson Khoury und CHRIS MINH DOKY & THE NOMADS feat. Chris Minh Doky, Manu Katché, Till Brönner, Simon Oslender.
Ihr Ticket für die Jazzparty gilt gleichzeitig als Eintrittskarte für das jazz:lab
Jazztage 2026_Till Brönner © Patrice Brylla
13.11.2026
21:00 Uhr
Städtische
Galerie im
Theater
Guru Guru / Saroos
Guru Guru – Wahnsinn für die ganze Familie!
Diese Band bringt’s! Ein weiter Weg liegt hinter ihr: Aus den tiefsten Tiefen des Underground tauchten sie in die Gefilde moderner Klänge und vielfältigster Spielweisen. Geschult im Jazz, Pioniere (!) der deutschen Rockmusik, gestählt in den Unbillen des hiesigen Schaugeschäfts – verbinden sie nun Können, Ideenfeuerwerk, Energie sowie Spielwitz und -freude mit einer begeisternden und Aufsehen erregenden Show.
Die Trommel-Legende Mani Neumeier am Schlagzeug ist die Konstante über all die Jahre und die Namen seiner Mitstreiter*innen lesen sich wie das Lexikon der deutschen Rockmusik – u. a. mehr als 30 Plattenproduktionen, ungefähr 3400 Konzerte, Mitwirkung in mehreren Filmen sowie Auftritte in Funk und Fernsehen.
GURU-GURU heute bedeutet: ein abgefahrener Mix aus Rock, Funk, Jazz, Weltmusik, Elektronik und und und – name it – you’d get it!
Dazu die Show des amtlich-wahnsinnigen Schlagzeugers Mani Neumeier – dem Schamanen aus dem Odenwald!
Saroos:
Nach Guru Guru stehen an diesem Abend Saroos auf der Bühne. Weilheim, Berlin, Morr Music, Alien Transistor, und und und ….
Auf den Festplatten dieses magischen Netzwerks entstand einst das Genre Electronica und bis heute wächst daraus faszinierende Musik. Mit vielen Überschneidungen gehören Saroos fest zu dieser freundlich-melancholischen Szene. Das Trio bewegt sich zwischen Hip-Hop-Samples und sphärischen Instrumentals – verspielt, verkopft, Postrock mit Herz: intellektuell und entspannt, sperrig und sanft zugleich.
Florian Zimmer, Christoph Brandner und Max Punktezahl (u. a. The Notwist, Driftmachine, Lali Puna) veröffentlichten im Juni 2023 ihr sechstes Album „Turtle Roll“ auf Alien Transistor. Sieben der elf Tracks enthalten Gastvocals. Live treten diese in den Hintergrund – spannend bleibt, wie die Stimmen die Instrumentalversionen prägen.
Jazztage 2026_Guru Guru © Schindelbeck
14.11.2026
14:00 und 16:00 Uhr
Kulturzentrum
neun
Jazz for Kids
Ein besonderes Highlight ist „Jazz for Kids“, heuer zum ersten Mal in Zusammenarbeit mit der Kammerphilharmonie Ingolstadt. Nach internen Schulvorstellungen steht heute die öffentliche Aufführung auf dem Programm.
Dieses Format richtet sich speziell an ein junges Publikum und verbindet spielerisch klassische und jazzige Elemente.
Ein geheimnisvolles, goldglänzendes und interaktives Mitmachkonzert für Kinder: Gemeinsam mit der Kammerphilharmonie Ingolstadt, dem Jazzensemble Karat und Schauspieler*innen des Jungen Theaters Ingolstadt begibt sich die junge Nachwuchsalchimistin Billie auf die Suche nach dem „Aurum audibile“ – dem hörbaren Gold.
Als Nachfahrin des legendären Alchimisten Basilius verfolgt sie ein ehrgeiziges Ziel: den magischen Klang zu finden, der Glück und Freude auslöst. Dafür experimentiert Billie mit Jazz und Klassik, Improvisation und Orchesterklang. Unter der Konzeption von Martin Krechlak und mit Musik von Tom Jahn entsteht ein fantasievolles Klanglabor voller Überraschungen, Mitmachmomente und musikalischer Abenteuer.
Jazztage 2026_Kammerphilharmonie Ingolstadt © Nikolaj Lund
14.11.2026
20:00 Uhr
CLOSING
Hämer-Buro-Bau
(Festsaal)
Take 6 / Shuteen Erdenebaatar & Nils Kugelmann (support)
Mit dem Grand Closing erreichen die diesjährigen Jazztage ihren Höhepunkt. An diesem Abend spielen Take 6, eine weltweit gefeierte A-cappella-Gruppe, die von Quincy Jones als „beste Sänger der Welt“ bezeichnet wurde. Die Formation besteht aus Claude McKnight, Mark Kibble, Joel Kibble, Dave Thomas, Alvin Chea und Khristian Dentley.
Die vielfach ausgezeichnete Gruppe (10 Grammys, 10 Dove Awards, Soul Train Award) gehört zur Gospel Music Hall of Fame und gilt als führende A-cappella-Formation weltweit.
Ihr aktuelles Projekt „RHAPSODY“ verbindet Jazz-Klassiker mit ihrem unverwechselbaren Sound und würdigt Werke wie Rhapsody in Blue oder It Don’t Mean a Thing (If It Ain’t Got That Swing). Dabei arbeiten sie mit hochkarätigen Musiker*innen zusammen und öffnen ihren Klang für neue Nuancen. In den letzten Jahren sorgte Take 6 zudem für Aufsehen mit TV-Specials zu Paul Simon und The Beach Boys sowie Kooperationen mit Künstlern wie Michael McDonald und Jacob Collier.
Für 2026 hat die Gruppe ein „Jahr des Gebens und Dankens“ ausgerufen, mit einem Stipendium an der Middle Tennessee State University sowie Projekten zugunsten des St. Jude Children’s Research Hospital.
Heute klingt ihre Musik wie ein reich gedeckter Tisch: dicht, vielschichtig und voller Aromen. Stimmen greifen ineinander wie perfekt abgestimmte Zutaten, mal samtig und warm, dann wieder rhythmisch pointiert und überraschend würzig. Jeder Akkord entfaltet Tiefe, jeder Übergang setzt neue Akzente. Was bleibt, ist kein abgeschlossener Eindruck, sondern ein Nachklang – intensiv, belebend und mit dem unwiderstehlichen Impuls, sofort weiterzuhören.
Shuteen Erdenebaatar und Nils Kugelmann
Den Auftakt des Abends gestalten zwei herausragende Stimmen des jungen europäischen Jazz. Die mongolische Pianistin und Komponistin Shuteen Erdenebaatar und der deutsche Bassist und Klarinettist Nils Kugelmann. Sie laden mit ihrem neuen Programm „Under the Same Stars“ zu einer außergewöhnlichen musikalischen Reise ein.
Was als persönliche Begegnung begann, ist zu einem tiefen musikalischen Dialog zweier Seelen geworden: Shuteens hypnotisch-leuchtendes Klavierspiel trifft auf die geheimnisvollen Klangfarben von Kugelmanns Kontra-Alt-Klarinette – einem seltenen Instrument, das hier zum strahlenden Zentrum wird. Gemeinsam erschaffen sie eine Klangwelt, die Jazz, Klassik und Filmmusik vereint und in der sich ihre individuellen Geschichten, ihre Kulturen und ihre Liebe zur Musik auf ganz eigene Weise verweben. Beide haben sich in den vergangenen Jahren als prägende Persönlichkeiten einer neuen Generation etabliert.
Shuteen Erdenebaatar, geboren in der Mongolei, lebt seit 2018 in Deutschland. Sie wurde u. a. mit dem Deutschen Jazzpreis und dem höchsten Kulturpreis ihrer Heimat ausgezeichnet. Nils Kugelmann, ACT-Künstler und ebenso mehrfach preisgekrönt, ist bekannt für seine Arbeit mit seinem eigenen Trio sowie seine Handschrift als Komponist.
So entsteht eine Musik, die nicht laut werden muss, um viel zu sagen – geprägt von gegenseitigem Vertrauen, feinem Gespür und einer Nähe, die über das rein Musikalische hinausreicht. In der Intensität ihres Zusammenspiels wird hörbar, wie tief sich ihre Lebenswege, ihre Klangvorstellungen und ihre Zuneigung zueinander miteinander verbunden haben.
Jazztage 2026_Take 6 © John Abbott
Die genauen Auftrittszeiten der Bands folgen zeitnah.
12.11.2026
19:00 Uhr
Diagonal
Adam Ben Ezra Duo
Adam Ben Ezra begann mit 5 Jahren Musik zu machen und brachte sich viele Instrumente selbst bei. Mit 16 entdeckte er den Kontrabass und fand darin seine Leidenschaft. Inspiriert von Bach bis Chick Corea entwickelte er einen eigenen Stil zwischen Jazz, Funk und Weltmusik.
Heute ist er international erfolgreich, spielte weltweit Konzerte und arbeitete mit renommierten Künstler*innen. 2022 zog er nach Südportugal, wo er kreative Solo-Bass-Stücke komponierte und online veröffentlichte. In Madrid nahm er mit Schlagzeuger Michael Olivera ein Album auf, das durch zusätzliche Overdubs klanglich erweitert wurde und seine stilistische Vielfalt eindrucksvoll zeigt.
Jazztage 2026_Adam Ben Ezra Duo © Marko Heiroth
12.11.2026
19:00 Uhr
Benedikt Streicher Quartett feat. Mishell Ivon
Das Benedikt Streicher Quartett feat. Mishell Ivon folgt dem Prinzip „Double booked“: In der ersten Hälfte präsentiert das Quartett um den Ingolstädter Komponisten Benedikt Streicher einen frischen, unkonventionellen modernen Jazz-Sound. In der zweiten Hälfte stößt Sängerin Mishell Ivon dazu – und der Abend entwickelt sich spürbar in Richtung Party.
Mit Mishell Ivon (Gesang), Benedikt Streicher (Keys), Mike Baier (Gitarre), Gabriel Streicher (Bass) und Johannes Jahn (Schlagzeug) entsteht ein dynamisches Set zwischen konzentriertem Konzert und mitreißender Live-Energie.
Hinweis:
Das Konzert findet im Außenbereich statt. Dieser ist überdacht und windgeschützt, aber es empfiehlt sich warme Kleidung, der Temperatur der Jahreszeit entsprechend angepasst.
Jazztage 2026_Benedikt Streicher Quartett feat. Mishell Ivon © Felix Baab
12.11.2026
19:00 Uhr
Restaurant
Cosmica Bandida
Cosmica Bandida ist ein kolumbianisch-deutsches Duo, das hypnotische Rhythmen, rohe Energie und kosmische Klangwelten zum Sound tropischer Psychedelia vereint. Mit analogen Disco-Synthesizern, kolumbianischen Cumbia-Grooves, peruanischen Chicha-Einflüssen und elektronischen Beats ist ihr Klang zugleich ursprünglich und futuristisch.
Ihre Live-Auftritte sind immersive Rituale, in denen verzerrte Gitarren, geloopte Melodien und tiefe Percussion mit pulsierenden Basslines verschmelzen und Körper wie Sinne gleichermaßen ansprechen. Sie haben bereits in mehreren Städten Europas gespielt und Konzerte für internationale Bands der globalen Psychedelic-Szene eröffnet, darunter Meridian Brothers, Conjunto Media Luna und Altın Gün.
Cosmica Bandida © Guadalupe Arribas
12.11.2026
19:00 Uhr
im Theater
Ellie Harris (form of four)
Ellie Harris ist Sängerin und Songwriterin und verbindet jazzigen Soul mit gefühlvollen Texten. Ihre markante Stimme schafft unmittelbare Nähe zum Publikum und bewegt sich souverän zwischen organischer Musik und elektronischen Klangfarben. Inspiriert u. a. von Hiatus Kaiyote und Esperanza Spalding vereint sie intime Emotion mit zeitgenössischem Sound.
Nach ihrem Abschluss an der BRIT School (2019) wurde sie von Jazz FM und BBC Introducing gefördert und trat u. a. im Ronnie Scott’s und Omeara auf. 2025 gewann sie den Nachwuchspreis beim Cross The Tracks Festival. Mit ihrer Band und der aktuellen Single „Let Your Hair Down“ zeigt sie eine neue künstlerische Phase.
Jazztage_Ellie Harris © Al Stuart
12.11.2026
19:00 Uhr
Ida Valentina Trio
Wenn diese drei Musiker*innen erzählen, entsteht ein Dialog aus Feuer und Feinheit. Elias Prinz (u. a. Kurt-Maas- und BMW Jazz Award) und Giangiacomo Rosso, zwei prägende Solisten ihrer Generation, verweben ihre Stimmen zu einem Klang, der im Jazz Manouche wurzelt und zugleich darüber hinausgeht.
An ihrer Seite: Ida Koch am Kontrabass – Solistin, Impulsgeberin und Herzschlag. Mit kraftvoller Präsenz prägt sie den Puls des Ensembles.
Im Geiste von Django Reinhardt interpretiert das Trio Klassiker, verbindet sie mit Chansons, Musette-Walzern und eigenen Kompositionen. So entsteht ein lebendiger Dialog mit der Tradition – virtuos, energiegeladen und berührend.
Jazztage 2026_Ida Valentiono © Laurent Daniel
12.11.2026
19:00 Uhr
Johannes Enders Quartett
Mit Phantom Happiness präsentiert Johannes Enders ein internationales Quartett von höchster Klasse: Mit Rainer Böhm, Doug Weiss und Jorge Rossy entsteht ein Klangraum zwischen Tiefe, Freiheit und erzählerischer Kraft.
Im Zentrum stehen Enders’ neue Kompositionen – zwischen lyrischer Intimität und energetischer Spannung. Sie erkunden fragile Glücksmomente und das Wechselspiel von Ruhe und Bewegung.
Das Quartett besticht durch sensibles Zusammenspiel: ausdrucksstarker Tenor, farbenreiche Harmonik, elastischer Bass und feine Rhythmik verschmelzen zu modernem, kompromisslosem Jazz – persönlich und klar positioniert.
Jazztage 2026_Johannes Enders Quartett © Jan Scheffner
06.11.2026
19:00 Uhr
Diagonal
Joshua Milo & Band
Joshua Milo macht Jazz-Fusion zugänglicher – mitreißend, humorvoll und tanzbar statt verkopft. Seine Musik steckt voller Entdeckungsfreude: mal rasant wie eine Mario-Kart-Fahrt, mal weit und ruhig wie eine Wüstenlandschaft. Zwischen explosiver Energie und meditativen Momenten entsteht ein lebendiges Live-Erlebnis mit intensiver Publikumsnähe. Seine siebenköpfige Band ist nach zahlreichen Konzerten in Europa eine eingespielte Einheit.
Nebenbei ist der Berliner Keyboarder Produzent und Content Creator: Mit kreativen Formaten – von Musik aus Alltagsgegenständen bis zu Orchesterstücken aus Emojis – erreicht er auf Social Media ein Millionenpublikum und gewann u. a. Remix-Wettbewerbe von Andrew Huang und Davie504.
Jazztage 2026_Joshua Milo & Band © Nic Edinger
12.11.2026
19:00 Uhr
Kildan World Ensemble
Das KILDAN World Project bringt eine Formation auf die Bühne, die unter 48 Millionen Irakern als einzige ihrer Art gilt: Eine Vater-Sohn-Konstellation, welche die jahrtausendealte Tradition der Oud- und Kanun-Musik in die Moderne des Jazz überführt.
Die Geschichte hinter der Musik Maged Kildan, ein Meister der Oud aus der renommierten Schule von Salem Abdul Karem, und sein Sohn Kildan (Kanun & Vocals), 1998 in München geboren, sind weit mehr als ein Duo. Sie sind Repräsentanten einer der kleinsten religiösen Minderheiten der Welt – der Mandäer (Johannes-Christen). Mit einer weltweiten Gemeinschaft von nur noch rund 100.000 Menschen ist ihre Kultur ein fragiles Erbe, das im KILDAN World Project eine kraftvolle, neue Stimme findet.
Ein Ensemble der Extraklasse!
Hinweis:
Das Konzert findet im Außenbereich statt. Dieser ist überdacht und windgeschützt, aber es empfiehlt sich warme Kleidung, der Temperatur der Jahreszeit entsprechend angepasst.
Jazztage 2026_Kildan World Ensemble © Kildan Kildan
12.11.2026
19:00 Uhr
Restaurant
DJ Allynx
Gemeinsam mit ihrem Partner Sean Steinfeger hat DJ Allynx eine grenzüberschreitende Partyreihe etabliert, verwurzelt im Broken Beat und ausgerichtet auf Tanz und Bewegung.
Ihre Sets fließen durch Broken Beat, UK Bass und polyrhythmische Elektronik, durchzogen von Nu-Jazz-Einflüssen. So entstehen energiegeladene, groove-orientierte Klangreisen. Mit ihrem tänzerischen Hintergrund liest sie die Tanzfläche intuitiv und formt immersive, körperliche Erlebnisse zwischen soulvoller Tiefe und Peak-Time-Intensität.
Aktuell entwickelt sie ihren Sound weiter und arbeitet an ihrer Debüt-EP, die im kommenden Sommer erscheinen soll.
Jazztage 2026_Lilah Amar_DJ Allynx © Shai Hansav
12.11.2026
19:00 Uhr
Neue Galerie
Lisa Wahllandt & Band
Lisa Wahlandt & Band präsentieren mit Songs around Women ein Programm voller Nähe, Ausdruck und Überraschungen. Mit warmer, wandelbarer Stimme erzählt Wahlandt Geschichten, die berühren – feinfühlig, kraftvoll und authentisch.
Gemeinsam mit Andrea Hermenau, Julia Hornung und Manfred Mildenberger entsteht ein lebendiger Sound zwischen Jazz, Pop und stilvollem Crossover. Eigenkompositionen treffen auf neue Lesarten bekannter Songs – von Paul Young bis Herbert Grönemeyer.
Ein Abend voller Emotion, Vielfalt und Bühnenmagie – verbindend, inspirierend und lange nachklingend.
Jazztage 2026_Lisa Wahlandt © Anja Wechsler
12.11.2026
19:00 Uhr
NYMMER Band
NYMMER ist das neueste Projekt des Berliner Komponisten-Duos Lisa Buchholz (Trompete) und Niko Zeidler (Saxophon). Ihre Musik bewegt sich zwischen Electronic Jazz, Broken Beat und Neo-Soul und entsteht durch die Synergie ihrer beiden individuellen Inspirationen und vielseitigen musikalischen Erfahrungen.
Vervollständigt wird das Sextett durch eine ausgewählte Rhythmusgruppe mit Max Feig (Gitarre), Steven Moser (Drums), Joschka Oßke (Keys) und Chris Sergeant (Bass).
Ihre besondere musikalische Chemie ist Resultat ihrer langjährigen Zusammenarbeit in verschiedensten Formationen und gemeinsamen Studienzeit am Jazz Institut Berlin.
Jazztage 2026_Nymmer © Sam Cronenberg
12.11.2026
19:00 Uhr
Yankee&Kraut
O-H-R
Das Trio um Odizouu alias Moritz Stahl mit Bernhard Hollinger (Bass) und Fabian Rösch (Schlagzeug) bewegt sich zwischen Struktur und Auflösung, Klang und Fragment. Jenseits fester Hierarchien entsteht eine eigenständige Handschrift zwischen Jazz, Avantgarde, Elektronik und freier Improvisation.
In offenen Klangräumen zirkulieren Ideen, überlagern sich und verändern sich stetig. Inspirationen reichen von Sam Gendel bis Jon Hassell. Organische Texturen treffen auf fragile Melodien, rhythmische Verschiebungen eröffnen neue Perspektiven.
So bleibt die Musik im Fluss – ein lebendiges Geflecht aus Zuhören, Reagieren und gemeinsamer Neuausrichtung.
Jazztage 2026_O-H-R © Enzo Leclercq
12.11.2026
19:00 Uhr
REG10N
REG10N ist eine sechsköpfige Live-Rap-Band aus Ingolstadt, die 2025 gegründet wurde. Entstanden aus der erneuten Zusammenarbeit zweier Ingolstädter Rapper, verbindet die Formation Live Rap mit satirischen und sozialkritischen Texten. Direkt, energiegeladen und mit Blick auf aktuelle Themen bringt REG10N frischen Wind in Ingolstadts Musikszene.
Tickets bestellen
Jazztage 2026_REG10N © Jasmina Magliari
12.11.2026
19:00 Uhr
Yankee&Kraut
Sufi Dub Brothers
Im 15. Jahr ihrer Zusammenarbeit und fünf Jahre nach ihrem Debüt sind sie zurück – nun auch offiziell als Sufi Dub Brothers. Während ihr erstes Album noch ihre bürgerlichen Namen trug, sind sie nun ganz in dieser Identität angekommen. „The Return Of The Sufi Dub Brothers“ ist mehr als ein Comeback: ein Manifest.
Was Marek und Khan erschaffen, entzieht sich klaren Kategorien. Sitar-Ragas treffen auf bassgetränkte Dub-Echos, Acid-Loops auf Hip-Hop-Grooves. Die Musik schwankt zwischen tranceartiger Meditation und futuristischem Bassrausch – meist beides zugleich.
Die besondere Stärke liegt in ihrem Zusammenspiel: Mareks Beats und Khans Sitar greifen nahtlos ineinander und treiben sich gegenseitig zu immer neuen Klangideen.
Jazztage 2026_Sufi Dub Brothers © Simone Scardovelli
12.11.2026
19:00 Uhr
Syncopa
Hier entsteht echter Jazz-Spirit im Miteinander: Syncopa, 2014 unter dem Namen „Söhne und Töchter Ingolstadts“ in Ingolstadt gegründet, überzeugt mit gewachsener Besetzung und spürbarer Spielfreude.
Das Publikum erlebt einen Sound von jazzigem Latin bis zu afroperuanischen Arrangements von Gabriel Alegría – so mitreißend, dass Stillsitzen schwerfällt.
Diesmal mit dabei: Harald Kuhn an der Trompete, der besonders in den Balladen Akzente setzt.
Syncopa sind Birgit Zinner und Mirjam Zehetbauer (Vocals), Harald Kuhn (Trompete), Daniel Schmid (Saxophon), Vroni Schnattinger (Violine), Amelie Marie Richarz (Bass), Raphael Righetti (Piano), Werner Treiber (Drums) und Charly Böck (Percussion).
Jazztage_Syncopa © Charly Böck
12.11.2026
19:00 Uhr
Altstadtbrauerei
Thomas Stieger Band
Thomas Stieger hat sich als vielseitiger Bassist, Produzent und Komponist in der europäischen Musikszene etabliert. Als gefragter Session-Musiker arbeitet er mit zahlreichen internationalen Künstlern wie Wolfgang Haffner, Nils Landgren, Torsten Goods sowie Sarah Connor und ist weltweit auf Tour.
Nach den gefeierten Alben mit seiner Band „Marriage Material“ veröffentlichte er 2024 sein erstes Soloalbum „CHOICES“ (Jazzline/Leopard) mit Gästen wie Randy Brecker, Will Lee, Tim Lefebvre, Wolfgang Haffner, Aly Keïta, Rhani Krija, Simon Oslender und Alma Naidu.
Live wird er von einer hochkarätigen Band begleitet: Simon Oslender (Keys), Peter Gall (Drums), Marc Doffey (Saxophon) und Igor Osypov (Gitarre) – allesamt prägende Musiker der aktuellen Jazzszene.
Jazztage 2026_Thomas Stieger Band © Dovile Sermokas
Die genauen Auftrittszeiten der Bands folgen zeitnah.
13.11.2026
19:00 Uhr
(Festsaal, Foyer,
Backstage Restaurant)
CHRIS MINH DOKY & THE NOMADS feat. Chris Minh Doky, Manu Katché, Till Brönner, Simon Oslender
Chris Minh Doky hat den Kontrabass zu einer ausdrucksstarken, melodischen Stimme mit unverwechselbarem Klang entwickelt. In Dänemark geboren und von der New Yorker Jazzszene geprägt, verbindet er nordische Klarheit mit amerikanischer Seele – eine seltene Balance aus Groove, Lyrik und Tiefe.
Als international gefragter Bassist, Komponist und Bandleader spielte er mit Größen wie Michael Brecker, Randy Brecker, Mike Stern, David Sanborn, Ryuichi Sakamoto und vielen weiteren. Zudem war er Teil ikonischer Rhythmusgruppen u. a. mit Dave Weckl und Dennis Chambers.
Für die Tour kehrt er mit The Nomads zurück, featuring Till Brönner (Trompete), Manu Katché (Schlagzeug) und Simon Oslender (Keyboards). Gemeinsam entsteht ein cineastisches, groovendes Live-Erlebnis zwischen Jazz, Soul und moderner Klangsprache – kraftvoll, lyrisch und auf höchstem Niveau.
Ihr Ticket für die Jazzparty gilt gleichzeitig als Eintrittskarte für das jazz:lab
Jazztage 2026_Till Brönner © Patrice Brylla
13.11.2026
19:00 Uhr
(Festsaal, Foyer,
Backstage Restaurant)
DJ Allynx
Gemeinsam mit ihrem musikalischen Partner Sean Steinfeger hat DJ Allynx eine grenzüberschreitende Partyreihe ins Leben gerufen, die im Broken Beat verwurzelt ist und sich an Tänzer*innen sowie Liebhaber*innen von Bewegung richtet.
Ihre Sets bewegen sich fließend durch Broken Beat, UK Bass und polyrhythmische elektronische Musik, durchzogen von Nu-Jazz-Einflüssen, und schaffen so energiegeladene, groove-orientierte Klangreisen. Mit ihrem tänzerischen Hintergrund bringt sie einen zutiefst körperlichen Ansatz in ihre DJ-Sets ein – sie liest die Tanzfläche in Echtzeit und gestaltet immersive, rhythmusgetriebene Erlebnisse, die zwischen soulvoller Tiefe und Peak-Time-Intensität wechseln.
Ständig entwickelt sie ihren Sound weiter und arbeitet aktuell an ihrer Debüt-EP, die im kommenden Sommer erscheinen soll.
Ihr Ticket für die Jazzparty gilt gleichzeitig als Eintrittskarte für das jazz:lab
Jazztage 2026_Lilah Amar_DJ Allynx © Helen Cainstal
13.11.2026
19:00 Uhr
(Festsaal, Foyer,
Backstage Restaurant)
Electro Deluxe
Zur Feier von 25 Jahren auf der Bühne präsentiert Electro Deluxe eine exklusive neue Live-Produktion, die auf einer Neuinterpretation ihres gesamten Katalogs basiert. Die Band greift auf ihre komplette Diskografie zurück und überarbeitet ihre ikonischen Stücke in neuen Arrangements, die speziell für ein einzigartiges Live-Erlebnis entwickelt wurden.
Weit bekannt für ihre energiegeladenen Live-Auftritte und ihre Fähigkeit, unterschiedlichste Publikumsschichten zu vereinen, hat sich Electro Deluxe seit ihren Anfängen als feste Größe in der zeitgenössischen Groove- und Jazzszene etabliert – sowohl in Frankreich als auch international.
Diese Jubiläumsshow zeigt die künstlerische Entwicklung der Band und bewahrt gleichzeitig die Energie und die Interaktion mit dem Publikum, die ihren unverwechselbaren Bühnenstil prägen.
Ihr Ticket für die Jazzparty gilt gleichzeitig als Eintrittskarte für das jazz:lab
Jazztage 2026_Electro Deluxe © Barbara Nicoli
13.11.2026
19:00 Uhr
(Festsaal, Foyer,
Backstage Restaurant)
heavytones
Die bekannteste Band des Deutschen Fernsehens mit Rock, Pop, Funk, Jazz – seit über 25 Jahren prägen die heavytones TV-Formate.
Mit mehr als 2.500 Show-Auftritten haben sie sich mit ihrem druckvollen Sound und ihren Auftritten mit internationalen Stars als eine der vielseitigsten Live-Bands etabliert. Darunter stars wie Adele, Lionel Richie, James Brown, Michael Bublé, Joe Cocker und viele mehr.
Auch deutsche Künstler wie Lena Meyer-Landrut, Stefanie Heinzmann, Gregor Meyle oder Max Mutzke begleiteten sie von Beginn an.
Neben TV und Studio sind sie als Live-Act gefragt, tourten erfolgreich mit Rapper Xatar und füllten Häuser wie die Elbphilharmonie.
Neben ihren eigenen Funk- und Soulsongs sind kreative Cover-Versionen das Markenzeichen der Instrumentalband, das ihnen auch international eine wachsende Fangemeinde beschert.
Ihr Ticket für die Jazzparty gilt gleichzeitig als Eintrittskarte für das jazz:lab
Jazztage 2026_heavytones © Moritz Künster
13.11.2026
19:00 Uhr
(Festsaal, Foyer,
Backstage Restaurant)
Ida Sand & Magnus Lindgren
Wenn Ida Sand und Magnus Lindgren gemeinsam auftreten, entsteht ein ebenso seltenes wie intensives musikalisches Erlebnis. Ihr Zusammenspiel verbindet Soul-Jazz mit Groove, Gospel- und Blues-Einflüssen sowie raffinierten Arrangements mit viel Raum für Improvisation.
Ida Sand zählt zu den prägenden Stimmen des skandinavischen Jazz. Mit warmer, soulgetränkter Klangfarbe und großer Ausdruckskraft bewegt sie sich mühelos zwischen Jazz, Soul und Gospel und hat mit Alben wie „My Soul Kitchen“ oder „Do You Hear Me?“ internationale Aufmerksamkeit erlangt.
Magnus Lindgren ergänzt diese emotionale Tiefe als virtuoser Multiinstrumentalist und vielfach ausgezeichneter Arrangeur. Mit feinem Gespür für Klangfarben und komplexe Strukturen verbindet er Jazz mit Einflüssen aus Funk, Weltmusik und Klassik. Gemeinsam schaffen sie einen dichten, lebendigen Sound zwischen Intimität und orchestraler Weite.
Ihr Ticket für die Jazzparty gilt gleichzeitig als Eintrittskarte für das jazz:lab
Jazztage 2026_Magnus Lindgren © Mats Lefvert
13.11.2026
19:00 Uhr
(Festsaal, Foyer,
Backstage Restaurant)
Nik Bärtsch´s Ronin
SPIN ist die neunte Veröffentlichung von Ronin seit 2001 und die erste mit Bassist Jeremias Keller. Neben Nik Bärtsch, Kaspar Rast und Sha zeigt das Album eine Band im Wandel: gewachsen aus kontinuierlicher Live-Praxis, etwa den legendären Montagskonzerten im Zürcher EXIL.
Zwischen neuen Modulen und neu interpretierten Klassikern verbindet SPIN Vergangenheit und Gegenwart. Die charakteristische Rhythmuskultur – geprägt von Patterns, Zyklen und subtil verschobenen Grooves – bleibt zentral, erweitert durch kammermusikalische Präzision, feine Mikrophrasierungen und große klangliche Offenheit.
Bärtsch selbst zählt zu den prägenden Figuren des europäischen Jazz. Als Pianist, Komponist und Konzeptkünstler verbindet er strukturelle Klarheit mit spiritueller Tiefe – ein Ansatz, der RONIN seit über zwei Jahrzehnten einen unverwechselbaren Sound verleiht.
Ihr Ticket für die Jazzparty gilt gleichzeitig als Eintrittskarte für das jazz:lab
Jazztage 2026_Nick Bärtsch © Christian Senti
13.11.2026
19:00 Uhr
(Festsaal, Foyer,
Backstage Restaurant)
Peki Momés
Peki Momés ist eine türkische Künstlerin mit Sitz in Deutschland, die 2023 eher zufällig begann, Musik aufzunehmen. Mit intuitivem, authentischem Gesang bringt sie frische Impulse in die Groove-Musik.
Ihr Stil bewegt sich zwischen türkischer Disco, Dancefloor-Jazz und City Pop. Produziert von Dustin Braun und einem Team von Jazzmusikern, verbindet sie Dirty Disco, Funk, anatolische Rare Grooves, Synthesizer-Experimente, Library Music und japanischen City Pop zu einem einzigartigen „outernationalen“ Sound.
Seit ihrer Debüt-45 auf Mocambo Records wurde sie zur Szene-Entdeckung: DJ Koco spielte „Göç Mevsimi“, Iggy Pop präsentierte „Rüya“ bei BBC, und ihr Cover von Marcos Valle’s „Estrelar“ fand schnell Kultstatus. Alle Releases waren rasch ausverkauft.
Ihr Ticket für die Jazzparty gilt gleichzeitig als Eintrittskarte für das jazz:lab
Jazztage 2026_Peki Momés © Dustin Braun
13.11.2026
19:00 Uhr
(Festsaal, Foyer,
Backstage Restaurant)
Robinson Khoury
Robinson Khoury zählt zu den wichtigsten aufstrebenden Stimmen der französischen Jazz- und Crossover-Szene. Seinen Durchbruch hatte er 2024 mit dem Album MŸA, eingespielt im Trio mit Anissa Nehari (Percussion) und Léo Yassef (Keyboards).
Khoury wuchs in Lyon als Sohn eines Jazzpianisten und einer Sängerin auf, sang im Kinderchor der Opéra de Lyon und fand über den Jazz zur Posaune als „zweite Stimme“. Später studierte er am Konservatorium und verband klassische und Jazz-Einflüsse.
Mit 18 entdeckte er arabische Musik (u. a. Umm Kulthum, Nusrat Fateh Ali Khan), die ihn stark prägte. Diese Einflüsse übertrug er auf sein Spiel und entwickelte einen eigenen Stil, der auch Ibrahim Maalouf und Natacha Atlas auf ihn aufmerksam machte. Zudem gründete er das Sextett Sarāb, das arabische Musik und Jazz verbindet.
Alle Einflüsse – Jazz, arabische Musik, Klassik und Gesang – prägen Transara, das zwischen Melancholie und Wärme schwebt und einen Raum für Verbundenheit schafft.
Ihr Ticket für die Jazzparty gilt gleichzeitig als Eintrittskarte für das jazz:lab
Jazztage 2026_Robinson Khoury © Elisa Ramirez
Spielstätten
Amal goes Diagonal
Kreuzstraße 12
85049 Ingolstadt
Backstage Restaurant
Schloßlände 1
85049 Ingolstadt
das „Mo“ – Neue Galerie
Bergbräustraße 7
85049 Ingolstadt
Griesmüllers
Altstadtbrauerei
Schulstraße 19
85049 Ingolstadt
Hämer-Buro-Bau
Schlosslände 1
85049 Ingolstadt
Kirche St. Augustin
Pettenkoferstraße 12
85053 Ingolstadt
Kirche St. Matthäus
Schrannenstraße 11
85049 Ingolstadt
KUBI – Kultur- und Bildungsrathaus
Donaustraße 11
85049 Ingolstadt
Kulturzentrum
neun
Elisabethstraße 9
85051 Ingolstadt
Neue Welt
Griesbadgasse 7
85049 Ingolstadt
Rosengasse 2
Große Rosengasse 2
85049 Ingolstadt
Schalterhalle
Sparkasse
Ingolstadt Eichstätt /
Hauptstelle Ingolstadt
Rathausplatz 6
85049 Ingolstadt
Städtische Galerie
im Theater
Schlosslände 1
85049 Ingolstadt
Tagtraum
Paradeplatz3
85049 Ingolstadt
Weinraum
Bei der Schleifmühle 24
85049 Ingolstadt
ZWØLF by Yankee&Kraut
Kreuzstraße 6
85049 Ingolstadt
Ihre Anreise mit dem Auto
Die Stadt Ingolstadt bietet eine große Auswahl an Parkmöglichkeiten. Einige davon befinden sich in unmittelbarer Nähe zur Veranstaltungsstätte. Bitte nutzen Sie die Parkplätze und Tiefgaragen, um in nur wenigen Gehminuten den Veranstaltungsort zu erreichen.
Parkeinrichtungen in Ingolstadt
Ihre Anreise mit den Verbindungen des Verkehrsverbunds Großraum Ingolstadt (VGI)
Der VGI bringt Sie bequem zu den Veranstaltungen!

Tickets & Vorverkaufsstellen
Der Vorverkauf für die Ingolstädter Jazztage läuft.
Tickets sind ab sofort online bei Ticket regional unter www.ticket-regional.de
sowie an folgender Vorverkaufsstelle in Ingolstadt erhältlich:
Westpark Info Center, Eingang A
Am Westpark 6
85047 Ingolstadt
Öffnungszeiten
Mo. bis Sa.:
09.00 – 20.00 Uhr
Gebühren
Es fallen Vorverkaufsgebühren und Systemgebühren an. Falls man sich bei Online-Bestellungen statt eines Online-Tickets das Ticket zusenden lassen möchte, entsteht zusätzlich eine Versandkostenpauschale.
Ermäßigungen
Ermäßigungen gelten für Kinder, Schüler*innen, Auszubildende, Studierende und Menschen mit Behinderung (ab GdB 50), sofern nicht bei den betreffenden Veranstaltungen anders ausgewiesen.
Abend- und Tageskasse
Restkarten sind ab einer Stunde vor Beginn der Veranstaltung an der Kasse zum Abendkassenpreis erhältlich. Das Kombi-Ticket kann nur vorab erworben werden
Kartenrückgabe und -tausch
Kartenrückgabe und -tausch sind nicht möglich. Besetzungs-und Programmänderungen berechtigen nicht zur Rückgabe der Karten.
Einlass zu den Veranstaltungen
Einlass zur jeweiligen Veranstaltung ist, sofern nicht anders angegeben, eine Stunde vor Beginn.
Auch in diesem Jahr gibt es wieder attraktive Kombi-Tickets:
Weekend-Ticket (20 Prozent Rabatt)
3 Tage – konzentrierte Festival-Highlights
Enthaltene Veranstaltungen:
12.11. – Jazz in den Kneipen
13.11. – Jazzparty (inkl. jazz:lab)
14.11. – Take 6 / Support: Shuteen Erdenebaatar & Nils Kugelmann
Festival-Ticket (30 Prozent Rabatt)
6 Tage – das komplette Festivalerlebnis
Enthaltene Veranstaltungen:
08.11. – „MEMENTO“ – Sebastian Studnitzky & Kammerphilharmonie Ingolstadt (Jazz meets Orchester)
09.11. – Landgren / Wollny / Danielsson / Haffner (Grand Concert I)
11.11. – The Notwist / Support: Bella Wakame (Grand Concert II)
12.11. – Jazz in den Kneipen
13.11. – Jazzparty (inkl. jazz:lab)
14.11. – Take 6 / Support: Shuteen Erdenebaatar & Nils Kugelmann
Einlass Jazz in den Kneipen
Das Ticket ist für alle teilnehmenden Kneipen gültig. Ein Wechsel zwischen den Locations ist erwünscht. Bei maximaler Kapazitätsauslastung einer Location wird der Einlass vorübergehend gestoppt. Die Konzerte starten zeitlich versetzt.
Einlass in den ersten Locations ist eine halbe Stunde vor Beginn.
Ab 22 Uhr kann an der Abendkasse oder online ein vergünstigtes „Spätzünder“-Ticket erworben werden.
YOUNG JAZZ bringt die Welt des Jazz direkt zu Kindern und Jugendlichen – offen, lebendig und zum Mitmachen. Als fest etabliertes und stetig wachsendes Vermittlungsprogramm der Ingolstädter Jazztage schafft es inspirierende Begegnungen für junge Menschen unterschiedlichster Altersstufen – von den Kleinsten im Kindergarten bis zu Schüler*innen weiterführender Schulen – und eröffnet ihnen neue kulturelle Erfahrungsräume.
Formate wie „Jazz for Kids“ und „Brass in Class“ machten Jazz im Jahr 2025 unmittelbar spürbar: in mitreißenden Konzerten, bei denen Zuhören, Ausprobieren und gemeinsames Musizieren ineinandergreifen. In der „Young Jazz Session“ und den dreitägigen Workshops „Jazz an den Schulen“ mit 75 teilnehmenden Schüler*innen wurde Jazz schließlich selbst zur Bühne: Hier konnten Jugendliche ihre eigenen Ideen entwickeln, improvisieren, zusammenspielen – und erleben, wie aus Neugier echte musikalische Begeisterung wächst.
Gestaltet wurde YOUNG JAZZ 2025 von Lehrenden und Studierenden der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik in Klagenfurt (Österreich). Ihre Arbeit steht für eine zeitgemäße, internationale Form der Jazzvermittlung, in der künstlerische Qualität, pädagogisches Feingefühl und die Freude am gemeinsamen Entdecken selbstverständlich zusammengehören.